Wie oft und wann solltest du posten?

Auf Facebook, Instagram und Co. wird tagtäglich gepostet, was das Zeug hält. Die eigene Zielgruppe in dieser Posting-Flut noch zu erreichen, wird immer schwieriger. Die Beiträge verschwinden unglaublich schnell in den Tiefen des Feeds und was erst einmal nach unten gerutscht ist, kommt so schnell nicht mehr zum Vorschein. Entscheidend ist unter anderem, wann ihr postet. Denn ihr solltet eure Beiträge dann einplanen, wenn eure Zielgruppe auch online ist. Das zeige ich euch in diesem Artikel. Außerdem erfahrt ihr, wie oft ihr überhaupt posten solltet, denn auch das ist inzwischen eine Wissenschaft für sich.

 

Wann ist die perfekte Zeit zum Posten?

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: Das Geheimrezept gibt es hier nicht. Und wie ein Jurist jetzt so schön sagen würde: Es kommt immer darauf an – nämlich auf eure Zielgruppe. Arbeitstätige scrollen vor der Arbeit zwischen 6 Uhr und 8 Uhr durch ihre Social Media Feeds, Schüler nutzen hierzu vermehrt den Nachmittag und Studenten den späten Abend. Wann eure Zielgruppe aktiv ist, könnt ihr den Insights oder Analytics entnehmen. Sie schlüsseln euch auf, wen ihr mit euren derzeitigen Postings überhaupt erreicht: Sind es mehr Männer oder mehr Frauen? Wie alt sind sie? UND: Wann sind sie aktiv? An welchen Wochentagen und zu welchen Uhrzeiten halten sie sich auf der entsprechenden Plattform auf? Um die für euch perfekte Uhrzeit zum Posten herauszufinden, solltet ihr also unbedingt die Analysen im Blick behalten. Schaltet Beiträge zu unterschiedlichen Tagen und Zeiten und beobachtet, welche gut und welche weniger gut laufen. So findet ihr eure ganz individuelle goldene Mitte.

Wie oft solltest du posten? 

Auch hier gilt: Achte auf deine Zielgruppe! Junge Nutzer (Generation Z) möchten nahezu täglich oder mehrmals täglich neuen Content geboten bekommen. Sie verbringen sehr viel Zeit in den sozialen Netzwerken und wollen daher auch ständig etwas Neues zu sehen bekommen. User ab Mitte 20 und älter sind von der Informationsflut inzwischen eher genervt. Hier solltest du das Prinzip beachten: Weniger ist mehr. Auf Instagram haben inzwischen die Stories die Oberhand gewonnen. Oftmals klicken sich die Nutzer durch die kurzen Videos, um auf dem aktuellen Stand zu sein, beachten aber den Feed mit all seinen Beiträgen nicht mehr groß. Daher solltest du auf die Stories ein Auge werfen und hier täglich neuen Content bereitstellen. Dafür darfst du etwas seltener Postings online stellen. Diese sollten allerdings qualitativ hochwertig sein und deinen Followern in jedem Fall einen Mehrwert bieten.

 

Du siehst, dass die Zeit-Frage sehr individuell ist und nicht pauschal beantwortet werden kann. Beachte hierbei immer deine Zielgruppe und denke darüber nach, wie ihr Tag aussieht und wann sie die Zeit für Social Media haben. Wie gehst du das Thema an? Woran orientierst du dich und wann postest du? Lass mir gerne einen Kommentar hier.