Kennst du deine Zielgruppe?

Zielgruppen – was ist das eigentlich? Wie findet man seine Zielgruppe und welche Techniken stehen hierfür zur Verfügung? Das will ich dir in diesem Artikel erklären.

 

Was ist eine Zielgruppe? 

Unter einer Zielgruppe versteht man eine Personengruppe, die mit den Marketingmaßnahmen eines Unternehmens erreicht werden soll. Diese Gruppe besteht zum einen aus gegenwärtigen Kunden, die als solche gehalten werden sollen und zum anderen aus potenziellen zukünftigen Kunden, die du noch für dein Produkt begeistern möchtest. Wichtig hierbei: Die Charaktere deiner Zielgruppe sollten möglichst homogen sein, denn: Desto konkreter deine Zielgruppe, desto effektiver deine Marketingmaßnahmen. Indem du deine Zielgruppe klar definierst, kannst du später eine präzise Positionierung deines Produktes vornehmen.

 

Finde mit Marktsegmentierung deine Zielgruppe

Wie erreichst du es nun, deine Zielgruppe zu bestimmen und herauszufinden, wen du überhaupt ansprechen möchtest? Dein Instrument heißt: Marktsegmentierung. In wissenschaftlicher Sprache ausgedrückt, teilst du den Gesamtmarkt in intern homogene und untereinander heterogene Untergruppen auf. Diese Segmente können entweder nach Produkten und Produktmerkmalen oder nach Kunden gebildet werden. Wichtige Merkmale zur Zielgruppendefinierung sind:

 

Demografisch

Sozioökonomisch

Psychografisch

Kaufverhalten

Alter

Bildungsstand

Motivation

Preissensibilität

Geschlecht

Beruf

Meinungen

Zufriedenheit

Familienstand

Einkommen

Wünsche

Kaufreichweite

Wohnort

 

Werte

Mediennutzung

Haushaltsgröße

 

Lebensstil

 

 

 

In welchem Marktumfeld befindest du dich? 

Überlege dir also, in welchem Markt du dich befindest. Gehen wir einmal davon aus, du hast ein Start-up gegründet, das regional produzierten Honig vertreibt, der in Papiertüten verpackt wird. Dein Marktumfeld ist also die Lebensmittelbranche. Im konkreten sind hierbei Honigproduzenten deine Konkurrenten. Das können zum einen Großunternehmen wie Langnese sein, vor allem aber Deutsche Kleinimker, denn sie haben die gleiche Honigqualität wie du sie bietest. In einem zweiten Schritt, entscheidest du dich für eine Untergruppe an Konsumenten, die du mit deinen Marketingmaßnahmen erreichen möchtest. Bei unserem Beispiel könnten das umweltbewusste, junge Menschen sein, denen Qualität wichtiger ist, als ein niedriger Preis. Das soll dir nur eine Anregung geben. Eine ausführliche Analyse beansprucht ein genaues Auseinandersetzen mit deinem Produkt und deinen Zielen, die du mit diesem erreichen möchtest.

 

Eine Persona repräsentiert deine Zielgruppe 

Du bekommst so eine Vorstellung davon, welche Konkurrenten mit dir um die Gunst derselben Käufergruppe rivalisieren. Was macht dein Produkt einzigartig? Warum sollten sich Kunden für dein Produkt und nicht das Produkt deiner Konkurrenz entscheiden? Auch hier gibt es eine Technik, wie du diese Fragen beantworten kannst. Erstelle eine Persona. Da dieses Thema sehr umfangreich ist, habe ich dir hierzu einen eigenen Artikel geschrieben. Den findest du hier. Dennoch möchte ich dir kurz erklären, was es damit auf sich hat. Eine Persona ist der Charakter deiner Zielgruppe, der perfekt auf dein Angebot passt. Überlegt dir, wie dein optimaler Kunde heißt. Ist er männlich? Ist sie weiblich? Wie alt ist er/sie? Wie hoch ist das Haushaltseinkommen und wie ist der Familienstand? Du hast jetzt ein Grundgerüst entwickelt. Lerne deinen Kunden nun besser kennen als dich selbst. Frage dich, was seine Träume und Ängste sind. Frage nach seinen wichtigsten Werten, nach Meinungen und Standpunkten und was sein Problem ist.

Deine Aufgabe ist es, genau dieses Problem zu lösen. Schreibe all das nieder. Jetzt weißt du, wen du überhaupt mit deinem Produkt ansprechen möchtest. Das ist die Basis, um ein umfassendes Marketingkonzept zu entwickeln. Was du außerdem jetzt herausfinden kannst: Wie viel ist deine Zielgruppe bereit zu zahlen? Besteht deine Zielgruppe aus Studierenden oder Schülern? So kannst du davon ausgehen, dass die Kaufkraft nicht allzu hoch sein wird. Besteht deine Zielgruppe dagegen aber aus Juristen im Staatsdienst? Dann kannst du mit einer höheren Zahlungsbereitschaft rechnen. So und jetzt: Leg los und definiere deine Zielgruppe. Hast du Fragen? Dann schreib mir gerne!